Wer nicht dicht ist, muss dichten, lautet die Überschrift des Kapitels "Krankheit". Seither hab ich ordentlich gedichtet. Zumindest meine schwächsten Stellen - nach ihrer Offenlegung. Ich betrachte das als literarische Aufarbeitung von Kindheit, Jugend, Vaterland und Mutterreich, geschrieben in den frühen Zwanzigerjahren (meinen). Z. B.
Änderungsschneiderei
Derf i morgen den Franzi vorbeibringen?
Aber nicht nur Dorf und Familie kommen zum literarischen Handkuss, auch Religion, Werte, Wirtschaftssystem und Industriegesellschaft. Einer der fünf Untertitel des Bändchens lautet: Industrielle Sprachzerstörung und ökolyrischer Wiederaufbau im Alpenland
Noch zwei Kostproben:
Aktualisierung
Und bist du nicht willig, dann kauf ich dich halt.
Alliterierung
Was sich liebt, das leckt sich.
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